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Pollenpflug lindern

Die Heuschnupfensaison hat für viele Pollenallergiker hierzulande bereits begonnen. Obwohl es viele Medikamente wie Nasenspray und Tabletten gibt, kann man auch selbst einiges unternehmen, um entsprechende Symptome zu verringern oder sogar zu vermeiden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Beschwerden tatsächlich Allergie bedingt sind. So ähneln viele vermeintliche Symptome wie geschwollene Nase, Nies-oder Juckreiz sowie gereizte, tränende Augen denen einer Erkältung. Dementsprechend wird beides oft miteinander verwechselt.

Bei Beschwerden, die auf eine Allergie hindeuten, sollte man deshalb zuerst einen Arzt aufsuchen. Steht die Diagnose

Pollenallergie fest, kann nach Rücksprache mit dem Arzt auch eine Eigenbehandlung erfolgen. In vielen Fällen kann dies die herkömmliche Therapie sinnvoll ergänzen. Folgende hier aufgeführte Massnahmen haben sich besonders bewährt:

Homöopathie, Schüssler Salze, Nasendusche, Auflagen, eine gesunde Lebensweise und verschiedene Verhaltensmassnahmen im Alltag

Homöopathie:

Vor allem bei Augen-und Nasensymptomen könnte die Einnahme des homöopathischen Mittels Galphimia glauca (kleiner Goldregen) helfen. Nach Angaben der Carstens-Stiftung verspüren 80 % aller Patienten mit der Behandlung eine deutliche Linderung. Bei starken, akuten Beschwerden 4-6-mal täglich 5 Globuli Galphimia glauca D6 auf der Zunge zergehen lassen, bei mäßigen Beschwerden 2- bis 3-mal am Tag. Das Mittel kann auch vorbeugend eingesetzt werden. Hierzu 7 Wochen vor Ausbruch der Symptome über 3 Wochen täglich 5 Globuli Galphimia glauca D12 einnehmen und die Prozedur nach einer einwöchigen Pause wiederholen.

Schüssler Salze:

Auch die Einnahme von Schüssler-Salzen ist einen Versuch wert. Als Hauptmittel bei allergischen Reaktionen gilt das Salz Nr.3 (Ferum phosphoricum). 

Bei akuten Beschwerden wird alle 5 Minuten eine Tablette gelutscht, ab dem 2.ten Tag kann die Menge auf 15-20 Tabletten am Tag reduziert werden. Für zusätzliche Linderung sorgt auch das Auftragen der Salbe Nr.2 auf die Innenwände der Nase. Ein bewährtes "Allergie-Trio" ist die Kombination Nr. 2 (Calcium phosphoricum), (Kalium sulfuricum) und Nr.10 (Natrium sulfuricum). Bei akuten Beschwerden 6-mal täglich 2 Tabletten lutschen.

Nasendusche:

Solelösungen (z.B. Nasenspülsalz) haben nicht nur eine reinigende Wirkung auf die Schleimhäute, sondern sind auch gut verträglich. In wasser aufgelöst und mit Hilfe einer Nasenspülkanne oder- dusche verabreicht spülen sie Allergene, Schleim und andere partikel aus der Nase.

Für eine Nasenspülung 1/3 Teelöffel Kochsalz oder Emser Salz ( in Apotheken erhältlich) und 1/4 Liter lauwarmes Wasser in eine Nasendusche geben und damit die Nasengänge spülen.

Auflagen:

Gegen quälenden Juckreiz der Augen helfen Auflagen. Hierzu ein sauberes Tuch in kaltes Wasser tauchen, auswringen und für mehrere Minuten auf die geschlossenen Augen legen. Bei Bedarf etwas Augentrost hinzugeben. Hierzu 2 TL getrocknetes Kraut mit einer Tasse heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Den Tee abkühlen lassen und die Kompresse darin tränken.


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